Walk of Shame - Fukushima

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Greenpeace Chiemgau warnt mit dem „Walk of Shame“ anlässlich des 4. Jahrestages der Atomkatastrophe von Fukushima vor den unbeherrschbaren Risiken der Atomkraft.
Jahrzehnte werden Atomkraftwerke betrieben mit schweren Folgen für die Umwelt. Denn seit Jahrzehnten gibt es neben den unzähligen Störfällen zahlreiche Unfälle. Die gravierendsten Unfälle mit Unzähligen Toten, zigtausenden von verstrahlten Menschen und für Jahrhunderte verstrahlte Gebiete gab es 1986 in Tschernobyl und am 11. März 2011 im japanischen Fukushima. Noch immer haben die Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima die Lage nicht im Griff. Noch immer tritt hochgradig radioaktiv verseuchtes Wasser aus und gelangt über die Meere in alle Regionen der Welt. Mit einem Walk of Shame, angelehnt an den berühmten Walk of Fame in Hollywood, listeten die Aktivisten die schlimmsten Atomunfälle auf und informierten die Passanten. Der Protest richtet sich auch gegen die großen Atomkraftwerksbetreiber, die nun den Staat wegen der Energiewende auf Schadenersatz verklagen. Wir fordern: „Ganz im Gegenteil dazu sollte man die Betreiber der Atomkraftwerke endlich in die Pflicht nehmen, für die Kosten für die Jahrtausendelange Lagerung des Atommülls und den Abriss der Atommeiler samt Entsorgung des verstrahlten Baumaterials aufzukommen und sie zwingen, dem Staat entsprechende Rücklagen zu überschreiben." Extrem rückwärtsgewandt und menschenverachtend ist die Absicht der japanischen Regierung, die Meiler wieder hochzufahren und auch die Absicht der Briten mit EU-Subventionen in Hinkley Point ein neues Atomkraftwerk zu errichten. Atomkraft ist ohne die massiven Subventionen noch nie rentabel gewesen und wird es auch nie sein. Zudem bleibt das Risiko eines GAUs und das nach wie vor nicht gelöste Entsorgungsproblem. Atomkraft ist ein Irrweg.
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